Verglichen mit Patch 4.18.1.
- Hintergrundgeschichte
- Karthus ist
eine schreckliche Kreatur, die einst ein SterblicherBote gewesendes istVergessens, der so vom Tode besessen war, dass er mitder FreudenSchönheit dasund GeschenkReinheit des Untodes entgegen nahm. In seinem jetzigen Unleben als Lich steht Karthus seinem geliebtem Grab näher, als er es sich je hätte vorstellen können. Er befehligt Magie, deren QuelleTodes dashingebungsvoll Vergessenergeben ist. Er will dem Rest der Welt seine Wahrheit verkünden: Nur durch den Tod erhält das Leben Klarheit und Sinn.
SchonSelbst als kleiner Junge war Karthus anders. In seinem Inneren gab es eine Finsternis, die nicht zu leugnen war. Das junge Kind klammerte sich an die Schatten und mied die Gesellschaft anderer. Er schlich sich auf die Beerdigungen Fremder und sprach auf dem Friedhof zu ihren Grabsteinen. Er suchte Tierkadaver, um diese zu konservieren und ihnen ein Denkmal zu setzen - so entstand eine düstere Sammlung morbider Kunstwerke. Karthus kümmerte sich freiwillig um die Kranken und Sterbenden, doch war es nicht seine Absicht zu helfen, sondern aus nächster Nähe deren Ableben beizuwohnen, denen nicht mehr geholfen werden konnte. Schließlich ging er so weit, seinen eigenen Tod aufwendig zu inszenieren und im Verborgenen seine eigenen Beerdigung mit größter Faszination zu verfolgen. Als andere herausfanden, was Karthus getan hatte, waren sie sonoch schockiertjung undgewesen verstörtist, dass er für sie auf gewisse Weise wahrhaft tot war. Karthus wurde von dener Lebendenbereits vollkommen abgelehnt.
Seine Isolation feuerte seine Besessenheit nur noch mehr an. Karthus widmete sich immer mehr seiner Erforschung des Todes und war fasziniert von den Legenden über die Schatteninseln. Dort, erzählte man sich, führten die Geister der Verstorbenen ein ewiges Unleben. SoSterblichkeit besessen wie er von diesen Geschichten war, wusste er, dass erund selbstwurde herausfindenin musste,seinem obStreben sienach der Wahrheit entsprachen. Kaum war er zu diesen gefürchteten Inseln gereist, fand er sich auch schon durch den Nebel streifend wieder, überwältigt vonErfüllung derseines surrealendüsteren SchönheitVerlangens desimmer Orteserbarmungsloser. Er hatte dasUm Gefühl,mit endlichdem zuTode Hauseeins zu sein. Er war immer der schwer fassbaren Klarheit des Todesmomentes nachgejagt, wenn das Leben vergeht und für einen einzigen Augenblick bedeutungsvoll wird.reiste Karthus sah, dass der Untod diesem Moment glich, für alle Zeit in schrecklicher Stille festgehalten. Er hatte sein Schicksal gefunden: Die Schwelle zu überschreiten und die Lebenden für alle Ewigkeit hinter sich zu lassen. An diesem Tag erwachte etwas auf den Schatteninseln, als Karthus tat, was keine andere Kreatur vor ihm vollbracht hatte: er gab freiwilligund seinbot Lebensich fürwillentlich dendem Untod dar. AlsKarthus erverwandelte wiedersich in die Weltden zurückkehrteTodessänger, war Karthus zur Verkörperung seiner eigenen Besessenheit geworden. Alseinen untoterfürchterlichen Lich mit den Schlüsseln zum Leben und zum Tod ist es sein Ziel, der Welt sein dunklesdessen Requiemeinziger zuDaseinszweck verkünden.
„Keindarin Liedbesteht, istdie lieblicherselige alsGabe der letzte Atemzug derVernichtung Sterbendenweiterzureichen.“ - Karthus